Wer kennt es nicht? Immer wieder sind es dieselben Gedanken, die im Kopf Karussell fahren und einen einfach nicht loslassen. Bei mir fühlt es sich oft so an, als würde ich mich im Kreis drehen. Und mittendrin steht immer wieder diese eine, quälende Frage: Habe ich wirklich ADHS? Oder hatte ich damals einfach nur eine schlechte Phase?

Heute kann ich euch sagen: Nein, es war keine Phase.

Das Karussell des Hinterfragens

ADHS ist tückisch. Es ist so unglaublich individuell und fühlt sich bei jedem anders an – und genau deshalb fange ich immer wieder an, alles zu hinterfragen. Ich ertappe mich bei Gedanken wie: „Vielleicht bin ich gerade einfach nur überfordert? Das ist doch völlig normal, oder nicht?“ > Aber ich merke langsam, dass ich genau das akzeptieren muss: Bei ADHS ist es einfach normal, dass absolut nichts normal ist.

Einfach machen – Vom Chaos im Kopf zum Text

Ich versuche gerade, mit diesen Worten einen Anfang zu finden. Während ich das hier schreibe, habe ich tierische Angst, kläglich zu scheitern. Mein Kopf fühlt sich an wie ein riesiges Puzzleteil-Chaos und ich lerne gerade erst, wie ich diese Gedanken in die richtige Reihenfolge bringe. Deshalb habe ich mir für den Feinschliff auch Unterstützung von einer KI geholt – und das ist völlig okay.

Ich verstehe meine eigenen Gedankengänge oft selbst nicht. Aber ich mache jetzt einfach weiter. Denn nur, wenn ich mich meinen Herausforderungen stelle und anfange zu schreiben, kann ich lernen, mich weiterzuentwickeln. Und vielleicht hilft es ja auch euch da draußen zu sehen: Ihr seid mit diesem Gefühlschaos nicht allein.

Jetzt bist du dran: Kennst du dieses Gefühl auch? Dieses ständige Hinterfragen, ob die Diagnose überhaupt „stimmt“, oder ob man sich nur anstellt? Wie gehst du mit diesem Gedankenkarussell um? Lass es mich super gerne in den Kommentaren wissen – ich freue mich auf den Austausch mit dir!


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